- BERGEDORF - der Bezirk im Osten Hamburgs
- BERGEDORF - liegt verkehrsgünstig
- BERGEDORF - ein Stadtteil mit Geschichte
- BERGEDORF - hat Kultur, Sport und Freizeit
- BERGEDORF - frühe Eisenbahn und Industrie
- BERGEDORF - hat Forschung und Lehre
- BERGEDORF - der Bezirk im Grünen
- BERGEDORF - Landwirtschaft und Gartenbau
- BERGEDORF - neues Wohnen
- BERGEDORF - ist einen Einkaufsbummel wert
- BERGEDORF - kann Feste feiern


- BERGEDORF - Statistiken über Hamburg & Bergedorf
- BERGEDORF - Wussten Sie schon, …

- BERGEDORF – englischer + französischer Kurztext

 

BERGEDORF - der grüne Bezirk im Osten Hamburgs

 

Im Osten der Freien und Hansestadt Hamburg liegt der Bezirk Bergedorf. Dazu gehören das Stadtgebiet Bergedorf-Lohbrügge sowie die Vier- und Marschlande, Hamburgs "Blumen- und Gemüsegarten". In diesem 155 qkm großen Gebiet wohnen zur Zeit über 118.000 Einwohner. Damit ist Bergedorf, nach Harburg, zwar der zweitgrößte Bezirk, aber immer noch der am dünnsten besiedelte – aber auch der am stärksten wachsende Hamburger Bezirk!

Das traditionelle Hauptwohngebiet liegt in den beiden Stadtteilen Bergedorf und Lohbrügge. Im Alt-Bergedorfer Zentrum liegt, an der 900 m langen Fußgängerzone Alte Holstenstraße – Sachsentor, die Einkaufs-City für den Bezirk und das nahe Umland. Kleine Läden, Filialisten und die größeren Kaufhäuser, aber auch Gastronomie sind hier zu finden. Zahlreiche moderne Wohnungsbauten sind in den letzten Jahren in der Marsch südlich der S-Bahnlinie in Neuallermöhe entstanden und im Weiterbau ist auf der Geest zu Schleswig-Holstein hin das Wohngebiet "Dorfanger Boberg".

Fußgängerzone
 
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BERGEDORF - liegt verkehrsgünstig

Ein Blick auf die Landkarte zeigt die verkehrsgünstige Lage des Bergedorfer Bezirks zum Hamburger Zentrum und den Nachbarstädten. So sind es bis in die Hamburger City, also zur Alster und zum Hafen, knapp 30 Minuten und bis zum Flughafen Fuhlsbüttel rund 50 Minuten. Im Westen erreicht man über die BAB-A 1 das europäische Autobahnnetz. Den Bezirk durchquert in West-Ost-Richtung die A 25-Marschenlinie. Nördlich liegt die A 24, über die Berlin in knapp 3 Stunden zu erreichen ist. Auch sind viele Städte und Orte in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern, von Bergedorf aus gut zu erreichen.

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Seit kurzem ist die seit 1846 bestehende Eisenbahnstrecke Hamburg-Berlin auch für den schnelleren IC/ICC-Betrieb ausgebaut. Im Nahbereich können viele Ziele bequem mit dem HVV per S-Bahn oder Bus erreicht werden. Der jetzt weiträumig erweiterte HVV-Tarifbereich geht bis weit ins nördliche und südliche Umland, man braucht jetzt z.B. nur noch eine Fahrkarte für den Großraum um Hamburg.

Bahnhof - Bergedorf

Zahlreiche Parkhäuser in der City Bergedorf-Lohbrügge und Parkplatzflächen am Randbereich bieten Stellplätze für Berufstätige und Einkaufsbummler. Man parkt z.B. PKW’s kostenfrei auf dem Frascatiplatz, der über die A 25 gut zu erreichen ist; jetzt können hier auch Wohnmobile kurzzeitig stehen. Sogar auf dem Wasserweg kann man von Hamburg nach Bergedorf kommen - so fährt im Sommerhalbjahr ein Schiff von der Alster, über die Elbe und Dove-Elbe, zum Serrahn-Hafen im Zentrum Alt-Bergedorfs.

PR- Haus
 
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BERGEDORF - ein Stadtteil mit Geschichte

Im Bereich des lang gestreckten Geesthanges und der vorgelagerten Dünen gibt es Plätze, an denen Fundstücke aus der Stein-, Bronze- oder Eisenzeit auf frühe Besiedlungen hinweisen.
Ab 1150 begannen die Bewohner mit der Eindeichung, Urbarmachung und Besiedlung der Vierlande und der Marschlande sowie um 1300 mit dem Bau der ersten Kirchen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes "Bergerdorp" geschah 1162 bei der Festsetzung der Grenzen des Bistums Ratzeburg. Bereits damals war Bergedorf ein bedeutender Ort mit eigener Kirche und gehörte zum lauenburgischen Gebiet. Im aufgestauten Billebecken errichtete Albrecht von Orlamünde dann um 1208 ein "festes Haus" als Wasserburg. Heute steht an dieser Stelle das Bergedorfer Schloss; es ist Hamburgs einziges Schloss! Schon 1275 erhielt Bergedorf dann durch Herzog Johann I. von Sachsen das Stadtrecht verliehen.
Im Jahre 1420 begann eine entscheidende Zeit für Bergedorfs Stadtentwicklung: Stadt und Land, das waren das Städtchen Bergedorf, die Vierlande und das Dorf Geesthacht, kamen in den Besitz der beiden Städte Hamburg und Lübeck. Lübeck trat Ende 1867 seinen halben Anteil für eine geldliche Entschädigung an die Stadt Hamburg ab. Bis 1867 blieb dies Gesamtgebiet im gemeinsamen so genannten "beiderstädtischen Besitz" der Hansestädte.

Zu den Marschlanden, die 1395 hamburgisches Gebiet wurden, gehörten die Dörfer Billwerder, Allermöhe, Moorfleet, Ochsenwerder mit Tatenberg und Spadenland. Reitbrook und das Gut Nettelnburg kamen erst nach 1768 zur "Hamburger Marsch". Sie waren ehemaliger Reinbeker Klosterbesitz.

Nach 1443 wurde der vom Bergedorfer Zentrum zur Dove-Elbe führende alte Billepriel-Teil zum schiffbaren Schleusengraben ausgebaut. Diese neue, teilweise künstlich erstellte Wasserstraße erlaubte nun die Aufnahme des Schiffsverkehrs zwischen Bergedorf und Hamburg und damit das Abflößen des Sachsenwaldholzes sowie den Handel mit Feldsteinen von der Geest.

Ab 1550 entstehen im Landgebiet, längs der Deiche der Dove-, Gose- und Strom-Elbe, die prächtigen Vierländer Hufnerhäuser mit ihren hölzernen Kornspeichern und den großen Heubergen.Und seit 1556 wird das Gebiet der vier Kirchspiele Altengamme, Curslack, Neuengamme und Kirchwerder als die "Vierlande" bezeichnet. Die Verbindung von Bergedorf nach den Vierlanden wurde 1568 durch den Bau des Curslacker Heerweges verbessert. Damit sollte den zahlreichen "Ochsentreibern" aus Holstein der Handelsweg zum Zollenspieker Elbübergang verbessert werden.

Einen guten Eindruck von Alt-Bergedorf im Mittelalter zeigt die gesüdete erste Darstellung Bergedorfs "getekent von Hanß Frese, artolereymeister, anno 1593, den 16. October". Der Ort weitete sich ab 1600 über die Stadttore, Sachsentor und Holstentor, hinaus nach Osten und Westen aus. In dieser Zeit hatten auch die Handwerkszünfte einen großen Einfluss im Amt Bergedorf. In allen Jahrhunderten wurden weite Teile des fruchtbaren Marschgebietes durch Überschwemmungen und Deichbrüche überflutet. Zum Teil ging das Wasser bis nach Hamburg hinein. Nach der letzten schweren Sturmflut 1962 hat man, als Hochwasserschutzmaßnahme, neue Hauptdeiche vor die jahrhundertealten Elbdeiche gesetzt.

Der nördlich der Bille angrenzende Ortsteil Lohbrügge, mit Boberg und Ladenbek, kam erst in Durchführung des Groß-Hamburg-Gesetzes 1937 zum Hamburger Staats- und Stadtgebiet. Urkundlich erwähnt wurde Lohbrügge erstmals 1257 - war aber noch bis Anfang des 19. Jhs. ein reines Geest-Bauerndorf mit Katenstellen in Ladenbek und Sande. Bis 1864 war das Gebiet dänisch; darauf weist heute die zur Erinnerung am Marktkauf-Center (Alte Holstenstraße 32) angebrachte Kopie des alten Dänen-Wappens hin. Als Schleswig-Holstein 1866 ganz an Preußen gefallen war, erhielten die Lohbrügger Bauern, gegen Erstattung der Vermessungskosten, das weite sandige Dünengelände als Geschenk angeboten.

In der gern besuchten Bergedorfer City findet man es außer Hamburgs einzigem Schloss und dem ältesten Gasthof der Stadt weitere historische Fachwerkbauten sowie schöne Fassaden der Jahrhundertwende.

Die Stadtteilgeschichte kann noch über vieles mehr berichten: z.B. dass die Elb-Fährstelle Zollenspieker (am Zollenspieker Hauptdeich) der südlichste Punkt Hamburgs ist und dass die älteste erhaltene Hamburger Glocke (gegossen 1483) in der Allermöher Kirche hängt. Weitere sehenswerte Orte der Bau-, Handwerks- und Kunstgeschichte sind die alten Landkirchen in den Vierlanden mit den schmiedeeisernen Hutständern auf den Intarsienbänken und die prachtvollen Schnitzaltäre in Marschländer Kirchen.

In zahlreichen Büchern und Wanderführern wird über die Stadtteilgeschichte oder über Teilbereiche berichtet.
Der örtliche Buchhandel hat einige Veröffentlichungen im Angebot.
Auch der www.bergedorfer-buergerverein.de und das www.bergedorfarchiv.de helfen ggf. gerne weiter.

Schlosseroberung 1420

Vierländer Freilichtmuseum Rieck-Haus

Bergedorfer Schloß

Lohbrügger Wasserturm

Kirche Altengamme

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BERGEDORF - hat Kultur, Sport und Freizeit

Eine Auflistung der Kultur-, Sport- und Freizeitstätten Bergedorfs sowie eine Aufzählung der vielen Vereine vermittelt nur einen ungefähren Eindruck vom weit reichenden Freizeitangebot im östlichsten Bezirk Hamburgs. So zeigen das Museum für Bergedorf und die Vierlande im Schloss, das Vierländer Freilichtmuseum Rieck-Haus (Curslacker Deich 284) und das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum (Billwerder Billdeich 72) informativ ihre Teilbereiche der Stadtteilgeschichte.


Die am Jean-Dolidier-Weg gelegene Gedenkstätte des ehem. KZ Neuengamme mit Dokumentenhaus und Ausstellungen in den alten Walter-Werken sind Zeugnisse der jüngeren Geschichte.

 


Für einen Theaterabend muss man nicht in die Innenstadt fahren. Hier gibt es seit 1977 das Theater Haus im Park der Körber-Stiftung (Gräpelweg 8) mit seinem beachtlichen Weltstadt-Theaterprogramm.

 

Außerdem laden die vielen örtlichen Theatergruppen, Chöre, Musik- und Orchestergruppen zum Mitmachen ein. Weitere vielschichtige kulturelle Veranstaltungen bietet außer den Häusern der Jugend, dem Westibül, dem KulturA und weiteren Trägern auch das Kulturzentrum LOLA (Lohbrügger Landstraße 8) an.
Die zahlreichen Bergedorfer Sportvereine haben vielschichtige Programme und Kurse für alle Altersgruppen.

 

Für die allgemeine Freizeitnutzung gibt es Rad-, Reit- und Wanderwege, die durchweg landschaftlich schön gelegen und gut zu erreichen sind. Im Sommer sind die sechs Badeseen sowie das Freibad Horster Moor in Altengamme beliebte Ziele für alle Aktivitäten.

Bergedorfer Schloß

Glockenhaus

Lola

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BERGEDORF - frühe Eisenbahn und Industrie

In der ersten Hälfte des 19. Jh. begann man auch in Norddeutschland mit dem Bau von Eisenbahnlinien. Im Mai 1842 konnte die Strecke Hamburg-Bergedorf, als erste norddeutsche Bahnstrecke, in Betrieb genommen werden. 1846 wurde sie bis Berlin verlängert, wobei der neue Bergedorf Bahnhof jetzt an die Landesgrenze lag. Das zur 150-Jahrfeier restaurierte alte Stationsgebäude, Neuer Weg 54, gilt als zweitältestes noch erhaltenes Bahnhofsgebäude Deutschlands.

Alter Bahnhof

Im Bereich von Schleusengraben, Weidenbaumsweg und der damaligen Kampchaussee (heute Kurt-A.-Körber-Chaussee) siedelten sich ab Anfang des 19. Jh. erste Industriebetriebe an. Ab 1864 entwickelten sich die auf der Lohbrügge angesiedelten "Bergedorfer Eisenwerke" zu einem großen Industriebetrieb. Mit allen diesen neuen Fabriken zogen dann auch auf viele neue Bewohner hierher.

Haini-Werke Bergedorf

1874 wird Bergedorf nun amtlich "Stadt" genannt. Die nächsten Jahrzehnte sind voll von Ereignissen und Unternehmensgründungen, die Bergedorf zu einer lebendigen Stadt mit eigenem Gepräge machen. Dazu gehören z.B. der Bau ein erstes städtisches Krankenhaus, ein Amtsgerichtes, der Bau der Kanalisation, aber auch der städtischen Wasser-, Elektrizitäts- und Gaswerke. Um 1910 wird dann die traditionsreiche Hamburger Sternwarte auf den Gojenberg-Geesthang verlegt, da hier die Luft "durchsichtiger" war als oberhalb des Hamburger Hafens.

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BERGEDORF - hat Forschung und Lehre

Von Bergedorf ist es nicht weit bis zu den Universitäten und Fachhochschulen Hamburgs. Im Bezirk Bergedorf selbst gibt es das Angebot unterschiedlichster staatlicher Schulformen - wie Sonder, Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien - sowie eine katholische und eine Waldorf-Schule. Aber auch hier im Osten des Stadtstaates liegen einige beachtenswerte Stätten der Forschung und Lehre, einige mit langer Tradition und Weltruhm.

 

Im Landgebiet, an der "Grenze" zwischen den Vierlanden und den Marschlanden, hat das "Bildungs- und Informationszentrum des Gartenbaus (BIG)" seinen Sitz. Im Jahre 1911 wurde es hier am Ochsenwerder Landscheideweg 277 als "Hamburgische Gartenbauversuchsanstalt Fünfhausen" gegründet.

 

Das älteste in Bergedorf ansässige Institut ist die 1912 von Hamburg auf den Gojenberg verlegte Hamburger Sternwarte, eine Außenstelle der Universität Hamburg.

 

Im Lohbrügger Stadtbereich (Lohbrügger Kirchstraße 65) findet man die Fachhochschule mit den Bereichen Naturwissenschaftliche Technik, Ökotrophologie, Studiengang Wirtschaftsingenieur und mit dem Institut für Beratung-Forschung-Systemplanung, Verpackungsentwicklung und -prüfung; weiter die Bundesforschungsanstalt für Holz- und Forstwirtschaft (Leuschnerstraße 91) mit einem beachtenswertem Arboretum. In der Nähe der S-Bahnstation Nettelnburg befindet sich die Tagungshotel Hamburg (Oberer Landweg 27), in dem Telekom-Mitarbeiter aus ganz Deutschland zu Kursen zusammenkommen.


Und hiervon nicht weit entfernt liegt am Billwerder Billdeich 614-622 / Ladenbeker Furtweg ein großes städtisches Gewerbeschulzentrum für die drei Ausbildungsbereiche Arbeits- und Werktechnik, bautechnische Berufe sowie Chemie, Pharmazie und Agrarwirtschaft. Für die allgemeine Erwachsenenbildung im Raum Bergedorf-Billstedt ist die VHS Bergedorf (Leuschnerstraße 21) mit ihrem Programm seit über 50 Jahren der traditionelle Ansprechpartner und Veranstalter.

 

Schule Leuschnerstr.

Bundesforschungsanstalt

Telecomschulesanstalt

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BERGEDORF - der Bezirk im Grünen

Bei einem Blick aus der Luft und auch bei einem Gang durch das Stadtgebiet sieht man: Bergedorf ist ein grüner Stadtteil. Zu allen Jahreszeiten werden die centrumsnahen Erholungs- und Freizeitflächen wie Schlossgarten und Bergedorfer Gehölz sowie in Lohbrügge die Sander Tannen und Grünes Zentrum von vielen Bewohnern aufgesucht. Diese Ziele erreicht man u. a. über Rad- und Wanderwege, so führt z. B. der Billewanderweg von Reinbek zur Billwerder Kirche, mit Abstecher zum Bauerngarten beim Glockenhaus.

Über die alten Bahndämme der ehemaligen Vierländer- und Marschbahn kann man das Landgebiet erkunden. Regionale Freizeitanlagen, wie der Wasserpark Dove-Elbe mit Eichbaumsee, der Hohendeicher See, aber auch die neu geschaffenen Seen im Grüngürtel von Neu-Allermöhe sind beliebte Ausflugsziele. Auf und an der Elbe sowie der Dove-Elbe wird Wassersport getrieben. Hier finden auch gut besuchte nationale und internationale Wassersport-Veranstaltungen statt.

Die Statistik (1998) erwähnt für den Bezirk Bergedorf folgende "Grünanteile": rund 6% Wald-, Park- und Kleingartenfläche, 61% landwirtschaftliche Fläche, 8% Wasserfläche nebst Randzonen. Nicht berücksichtigt wurden hierbei die zahlreichen Hausgartenflächen, die mit viel Liebe gepflegt werden. Ein beachtenswerter grüner Bereich sind weiter der städtische Friedhof auf dem Gojenberg und die kirchlichen Friedhöfe im Landgebiet.

Als geschützter Rückzugsraum für Pflanzen und Tiere stehen unter anderem die Gebiete Die Reit, die Boberger Niederung mit den Dünen, das Kiebitzbrack, das Deichvorland der Elbläufe sowie die Kirchwerder Wiesen seit Jahren unter Natur- bzw. Landschaftsschutz. Als stadtnahes weiteres grünes Erholungsgebiet dienen auch der nordöstlich liegende Sachsenwald und die niedersächsische Elbmarsch.

Elberadweg

Hohendeicher See

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BERGEDORF - Landwirtschaft und Gartenbau

Eine Fahrt über die Deichstraßen der Vier- und Marschlande - vorbei an alten Bauernhäusern - zeigt, dass immer noch große Flächen des Landgebiets landwirtschaftlich genutzt werden.

Gemüsanbau

Die Vier- und Marschlande gelten als das größte zusammenhängende Blumenanbaugebiet in Europa. So stammt jede vierte in Deutschland erzeugte Schnittrose von hier. Weiter hat der Gartenbau, im Freiland oder unter Glas, einen hohen Stellenwert für die Betriebe. Von hier werden täglich neben dem Hamburger Großmarkt auch die zahlreichen Wochenmärkte in Bergedorf und dem Umland mit frischem Gemüse, Küchenkräutern, Schnitt- und Topfblumen sowie Jungstauden beliefert. Im Landgebiet selbst erhält man Blumen und Gemüse auch direkt ab Hof, also vom Erzeuger.

Albers

Einige Daten aus der Historie: Ab 1689 gibt es viele Schnittblumen in Neuengamme und Curslack, beide Orte sind noch heute das größte Schnittblumen-Erzeugergebiet Deutschlands. Ab 1693 begann in Kirchwerder-Zollenspieker der Anbau der Erdbeere und 1848 wurde der Rhabarber aus England eingeführt. Noch heute sind über 50% des Bezirksgebietes landwirtschaftlich genutzte Flächen, jeder dritte Einwohner des Landgebiets ist im Gemüse- und Gartenbau tätig. Seit einigen Jahren arbeiten immer mehr Betriebe im ökologischen und integrierten Gemüsebau, einem Markt mit Zukunft!

Blumenanbau
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BERGEDORF – neues Wohnen in der Marsch und auf der Geest

Von alters her ist den Bewohnern des Elb-Marschgebietes das "Wohnen am und mit dem Wasser" nichts Unbekanntes. So bauten unsere Vorfahren vor über 700 Jahren die ersten Deiche, um dahinter siedeln zu können, und entwässerten das tief liegende Marschgebiet durch ein weit verzweigtes Grabensystem. Dies nutzt man noch heute zur Ent- und Bewässerung der Vier- und Marschlande! Die Ur-Bewohner siedelten zuerst naturgemäß an erhöhten Stellen längs der Deiche sowie bei den Kirchen.

Curslacker Deich

Nach 1970 begann man mit dem ersten großflächigen Siedlungsbau im tief liegenden Marschgebiet von Billwerder und Allermöhe. Zuerst entstand Bergedorf-West auf den ehemaligen Billwerder Feldern. Um 1980 folgte das Einfamilienhaus-Gebiet Nettelnburg-Süd; hier wurde erstmals die Idee vom "Wohnen am Wasser" zu einem notwendigen Gestaltungselement der Städtebauer. Die neuen breiten Entwässerungsgräben, in den Neubaugebieten jetzt als Fleete bezeichnet, leiten das Oberflächenwasser ab und lockern die Wohnungsbauflächen auf. Sie geben den neuen Wohnorten Nettelnburg-Süd, Neuallermöhe-Ost und Neuallermöhe-West ein prägendes Bild. Die unterschiedlichen Grüngürtel, die großen Sportanlagen und die zum Teil an den Fleeten geführten autofreien Verbindungswege (angelegt für Fußgänger und Radfahrer), gehören zu diesen Bergedorfer Neubausiedlungen. Zu beachten ist, dass das Wohnumfeld wurde extra als kinderfreundliches "Spielumfeld" ausgestaltet ist.

Wohnen am Wasser

Nachdem in den 1960er-Jahren Lohbrügge-Nord die große Wohnsiedlung entstanden war, begann man erst 1998 auch auf der Boberger-Geest, zwischen der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein und der Bergedorfer Straße /Reinbeker Redder, mit einen Wohnungs-Neubauprojekt. Es erhielt den Namen Dorfanger Boberg und weitet sich heute nach Westen weiter aus.

Wohnungs-Neubauprojekt

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BERGEDORF - ist einen Einkaufsbummel wert

Das Einkaufen im attraktiven Zentrum von Bergedorf-Lohbrügge ist bequem, gibt es doch einen rund 1 km langen Fußgängerbereich, der sich vom historischen Zentrum bei der alten Bergedorfer Kirche nach beiden Seiten ausbreitet.

Das Sachsentor und die Alte Holstenstraße sind eine attraktive Bummelmeile. Hier findet auch alljährlich zur Adventszeit der Weihnachtsmarkt statt.Besucher aus nah und fern kommen gern zum Shopping in Bergedorfs gepflegte City.

Sachsentor

Die vielen Fachwerk - und Jugendstilbauten laden zum Verweilen ein. Größere Kaufhäuser, kleinere Traditionsgeschäfte, Filialisten und gastronomische Treffpunkte, aber auch Sparkassen, Banken, Ärzte und andere Dienstleister haben im alten Zentrum ihre Geschäftsräume. Die ansässigen Restaurants und Cafés stehen hier mit ihrem Angebot für Besucher und Gäste bereit, aber auch für "eine kleine Pause" gibt es viele Einkehrmöglichkeiten. 2003/04 hat man die Fußgängerstraße Sachsentor umgestaltet, sie erhielt ein neues Pflaster und eine neue Möblierung. Und 2005 haben sich die Grundeigentümer zum 1. BID Deutschlands zusammengeschlossen, um gemeinsam Aktionen zur Attraktivitätssteigerung der Shoppingmeile durchzuführen.

Sachsentor

In den großen Neubaugebieten, auf der Geest und in der Marsch, halten die örtlichen Einkaufszentren den täglichen Bedarf bereit. Im Landgebiet der Vier- und Marschlande gibt es, außer den Geschäften in den Ortslagen, in einigen Bereichen noch den fahrenden Verkaufswagen. Und wie schon weiter oben erwähnt, lohnt auch ein Besuch der Wochenmärkte in Bergedorf, Lohbrügge, Bergedorf-West und Neuallermöhe; hier findet man dann Stände regionaler Blumen- und Gemüseanbieter.

Mohnhof
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BERGEDORF - kann Feste feiern

Dass man im Bezirk Bergedorf ", feste Feste feiern kann" wird sichtbar, wenn man alle Feste und Festivitäten eines Jahres aufzählt. Viele haben eine lange Tradition, andere sind in den letzten Jahren neu entstanden. Rathausfest, Musikfest der Nationen und Stadtfest, Schützenfeste, Osterfeuer im Landgebiet, Jahrmärkte und Weihnachts-Märkte, Neujahrsempfang im Rathaus, Ruder- und Kanu-Wettbewerbe auf der Regatta-Strecke, Motorboot-Rennen auf der Norderelbe, Pferdesport, Wutzrock und Freiluftkonzerte im Billtal-Stadion sind übers Jahr Treffpunkte für Alt und Jung.

Bergedorfer Schlß

Zu vielen Festveranstaltungen, so zum Vierländer Erntedankumzug mit anschließendem Festgottesdienst in Kirchwerder, kommen immer gerne Teilnehmer und Besucher aus dem Umland nach Bergedorf und damit in den östlichsten Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg.

Erntedankumzug

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BERGEDORF - POSTKARTENBUCH

Bergedorfer in Postkarten


Das "Postkartenbuch Bergedorf" zeigt in 30 farbigen Motiven das Bergedorf-Lohbrügger Stadtgebiet sowie die Vier- und Marschlande.
Die Reihe der aktuellen Aufnahmen wurde mit vier historischen Postkarten ergänzt.
Weiter enthält es eine kurze Stadtteilgeschichte in Deutsch, Englisch und Französisch.
Das "Artcolor-Postkartenbuch Bergedorf" ist im Handel erhältlich.


Englisch


Französisch


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Hinweis:

Ausführliche Informationen zur Bergedorfer Stadtteilgeschichte bieten die Veröffentlichungen des www.bergedorfarchiv.de, das u. a. das umfangreiche Bild- und Text-Material für diesen Internetauftritt bereitstellt hat.

  
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