Museum für Bergedorf und die Vierlande

 

im Bergedorfer Schloss

Bergedorfer Schloßstr.
21029 Hamburg
Tel. (040) 428 91.2509
Infos: www.bergedorfmuseum.de

Geöffnet:
April - Oktober
Di-Do, Sa+So, 10-18 Uhr

November - März
Di-Do, Sa+So, 11-16 Uhr

Museumsshop, Führungen sind möglich.

Viele Sonderausstellungen !

Karte
  Model

Schon 1938 war im Schloss einige Monate die 1893 vom
"Bergedorfer Bürgerverein von 1847 e.V."
(www.bergedorfer-buergerverein.de)
begründete Heimatsammlung museal untergebracht.

Mehr zur Entstehung dieser Sammlung finden Sie unter:
http:\\www.bergedorfer-buergerverein.de\

 

Seit 1953/55 bildet diese an die Stadt Hamburg übergebene Sammlung den Grundstock des "Museums für Bergedorf und die Vierlande". Die Ausstellung bietet Informationen zur Frühgeschichte, zur Zunft, zeigt zahlreiches Kulturgut und Heimat-Malerei. Weiter gibt es Modelle, ein Landherrenzimmer mit Intarsienarbeiten und laufend Sonderausstellungen. Eine Bibliothek, u.a. mit Sammlung aller Bergedorfer Zeitungen, ist vorhanden.
Seit 1992 befindet sich die beachtenswerte Jugendstil-Innenausstattung des "Kaffee Möller" im Museum. An einigen Tagen finden standesamtliche Trauungen im Schloss statt.

( Informationen zum Schloss )

Innenraum
   

Sonderausstellungen im Schloss:

   

2005 = 50 Jahre Museum im Schloss

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Hasse-Haus - aber nicht Hasse-Turm!

 


Johann-Adolf-Hasse-Platz 1
21029 Hamburg

Forschungsstelle: Tel. (040) 721 78 10

Karte
 

Das sog. Hasse-Haus, Johann-Adolf-Hasse-Platz 1, wurde um 1630 als Organistenhaus der Gemeinde
St. Petri und Pauli erbaut. 1672 bis 1776 Wohnung der Organistenfamilie Hasse in drei Generationen und damit auch das Geburtshaus des späteren berühmten Komponisten Johann Adolf Hasse (geboren am 23.3.1699). So war er 1718 Bühnensänger in Hamburg. Ging 1723 nach Neapel zum Komponisten und Kapellmeister Scarlatti (1659-1725). 1727 wurde Hasse Kapellmeister in Venedig und heiratet 1730 die Sängerin Faustina Bordoni. 1731 wurde Hasse Kapellmeister am Hof August d. Starken in Dresden. Er machte in Venedig, Dresden und Wien musikalische Karriere; gestorben am 16.12.1783 in Venedig.

Die Forschungsstelle kann besucht werden; Tel. (040) 721 78 10.

Am 23.3.1999, 300 Jahr nach der Geburt Hasses, wurde die Straßen- bzw. Platzfläche zwischen dem Hasse-Haus und der St. Petri+Pauli-Kirche ihm gewidmet.

 

Hasse-Haus
  St. Petri+Pauli-Kirche

Von 1836 bis 1911 war das Fachwerkhaus am Billebecken in Privatbesitz der Familie Klöpper, die auch 1836 den Rundturm mit Flachdach als Musikzimmer anbauen ließ.
1911 kaufte die Kirche das Gebäude zurück und nutzte es Jahrzehnte als Wohngebäude für den Küster und ihre kirchlichen Gemeindeschwestern.
Seit 1991 ist im historischen Fachwerkbau der Sitz der Uni-Forschungsstätte Hasse-Archiv, die um 1986 durch die Hasse-Gesellschaft Bergedorf mitinitiiert wurde. Die Bergedorfer Hasse-Gesellschaft gründeten 1910 der Kapellmeister Carl Grau, Dr. Seebohm und Andreas Spiering (letzterer als Vertreter des Bergedorfer Bürgervereins, der damals auch viel frühes Notenmaterial erwarb).

 

Die Forschungsstelle kann besucht werden; Tel. (040) 721 78 10.

Am 23.3.1999, 300 Jahr nach der Geburt Hasses, wurde die Straßen- bzw. Platzfläche zwischen dem Hasse-Haus und der St. Petri+Pauli-Kirche ihm gewidmet.

Hasse Haus
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Alter Bahnhof von 1842

Neuer Weg 54
21029 Hamburg
Tel. (040) 724 72 73



Hier in Bergedorf gibt es noch einen alten Bahnhofsbau von 1842. Er ist das ehem. Kassen- und Wärterhäuschen der 1842 in Betrieb genommenen "Hamburg-Bergedorfer-Eisenbahn". Das 1842 gebaute Stationsgebäude entstand, wie alle Bahnbauten der Strecke, nach einem Entwurf von Alexis de Chateauneuf. Es gehört damit zu den ältesten erhaltenen Bahnhofsbauten Deutschlands. Die 1838 von William Lindley geplante Eisenbahnlinie führte ab 1846 dann aber und damit leicht verschwenktüber Bergedorfs zweiten Bahnhof an der Grenze zu Lohbrügge, über Friedrichsruh - Schwarzenbek - Boizenburg weiter nach Berlin.

Bergedorfer Schlossfest

1990-92 wurde das baufällige Bahnhofsgebäude durch den Verein "Arbeit und Lernen" umfassend restauriert und zum 150. Bahnjubiläum erneuert übergeben. Seit 1992 hat der Grundeigentümer-Verein für den Bezirk Bergedorf seinen Sitz im "Alten Bahnhof". Besichtigungen sind ggf. möglich, eine Info-Schrift zur Bahnhofsgeschichte liegt aus.
Im Nebengebäude befindet sich die Theaterwerkstatt der Lohbrügger Bürgerbühne.

weitere Informationen als PDF-Datei (336 KB) zum Download

 

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Rathaus Bergedorf


Wentorfer Straße 38
21029 Hamburg

Tel. Öffentlichkeitsarbeit: (040) 428 91-2005/-2093

www.hamburg.de/fhh/bezirk/bergedorf

 

Fußgängerbereich Sachsentor
Fußgängerbereich Sachsentor

 

Das Rathaus Bergedorf wurde 1925-27 nach Plänen des Stadtbaurats Wilhelm Krüger und des Architekten Georg Lindner erbaut - als eine Erweiterung der ehemaligen Messtorffschen Villa, die 1898-99 vom Architekten Johann Grotjahn für den Gummi-Kaufmann Hermann Messtorff errichtet wurde.
Die Haupträume der Villa blieben mit ihrer aufwendigen historischen Ausstattung für Repräsentationszwecke erhalten. Sie sind als bürgerliches Innenraumensemble einzigartig in Hamburg. Der Rathaus-Neubau ist im Art-déco-Stil eingerichtet.

weitere Informationen zum Rathauspark als PDF-Datei ( 245 KB) zum Download

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SkulpturenLandschaft

Sonder-Ausstellungsfläche an der Schulenbrooksbek

Verantwortlich: SkulpturenLandschaft e.V.
Ansprechpartner:

Petra Jäger
Neuer Weg 39c
21029 Hamburg

Tel. (040) 79 41 86 24

www.skulpturenlandschaft.de
www.artculturemanagement.de
www.mk21.de

In dem Grüngürtel beiderseits der Schulenbrooksbek, zwischen Sternwarte und Bergedorfer Rathauspark, stehen seit einiger Zeit 25 neuere Kunstwerke. In diesem auch für viele Bergedorfer unbekannten Wanderweg-Bereich sind sie Teil der Landschaft geworden. Ihre unterschiedliche und beachtenswerte Gestaltung laden zu einer Besichtigungstour ein.


Hier klicken:
Eindrücke von den Kunstwerken an der Schulenbrooksbek

MK21-ArtGuide:

Er zeigt die moderne Kunst des endenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts in Hamburg Bergedorf.
Ein kleines Faltblatt informiert über diese rund 50 neueren Kunstwerke, die im allgemein zugänglichen städtischen Raum von Bergedorf-Lohbrügge sowie Neuallermöhe stehen. Dieses im August 2005 erschienene Faltblatt ist über die SkulpturenLandschaft e.V. erhältlich, kann aber auch hier als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden

MK21-Falter-Bergedorf.pdf als PDF-Datei ( 787 KB) zum Download

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Hamburger Sternwarte


Gojenbergsweg 112
21029 Hamburg

Info-Tel. (040) 428 91-4112

www.hs.uni-hamburg.de

Sternwarte
Sternwarte

Schon 1825 hatte der Senat eine eigene Sternwarte oberhalb des Hafens.
Da die Luft am Hafen "immer undurchsichtiger" wurde, verlegte Hamburg seine Sternwarte 1906/12 in den Osten Hamburgs, auf den hohen Gojenberg-Geesthang in Bergedorf. Diese neue Hamburger Sternwarte - mit Verwaltung, den einzeln stehenden Kuppelbauten und den Uni-Seminargebäuden - galt damals und lange Zeit als modernste und größte Sternwarte Europas.
In den Einzelgebäuden stehen zahlreiche funktionsfähige beachtenswerte ältere Teleskope. Wobei der 1955 gebaute Große Schmidt-Spiegel 1976 nach Spanien verlegt wurde. Mehrmals im Jahr werden für Besucher Besichtigungen der Anlage angeboten.

1998 hat sich für diese einmalige technische Gesamtanlage "Sternwarte Bergedorf" ein Förderverein gegründet.


Informationen unter www.fhsev.de

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Vierländer Freilichtmuseum Rieck-Haus


Curslacker Deich 284
21039 Hamburg

Tel. 040- 723 12 23
Fax 040-723 25 91
www.hamburg.de/Altonaer-Museum

Geöffnet: Di.-So. 10-17 Uhr
Führungen sind möglich
Kleiner Parkplatz am Haus

Karte

Rieck-Haus in Curslack

Das Rieck-Haus in Curslack ist ein mehrfach umgebautes reetgedecktes Hufnerhaus mit Ursprungsteilen von 1533. 1663 wurden der Wohnteil und die Giebelseiten erneuert, siehe hierzu die Inschriften in den hölzernen Türbalken (Eingangs- und Hofseite).
In seinen ältesten Teilen ist das Rieck-Haus das letzte erhaltene Beispiel einer frühen Form des Niederdeutschen Fachhallenhauses in den Vierlanden mit noch ungeteiltem Flett-Dielen-Raum, offenem Bodenherd aus Feldsteinen ohne Rauchabzug und Gesindebetten in der Diele. Hinter der zugemauerten Tür der deichseitigen Giebelfront befand sich ursprünglich ein Durchgang zum Flett.

Das Bauernhaus wurde in den Jahren 1948 bis 1954 umfassend renoviert; seitdem ist es als "Vierländer Freilichtmuseum Rieck-Haus Curslack" geöffnet.
Um eine historische alte Hofanlage des 18. Jhs. zu zeigen, wurden hier weiter neu aufgebaut: ein Haubarg (er kam aus Allermöhe), eine hölzerne Feldentwässerungs- bzw. Bockwindmühle (sie kam aus Ochsenwerder), eine gebohlte Scheune, ein altes Backhaus und der Hof-Ziehbrunnen. Neben der Bockwindmühle liegt noch ein alter Ewer, der früher - über die Elbläufe - landwirtschaftliche Produkte nach Hamburg brachte.

Innenraum

Hier klicken:
Eindrücke vom Freilichtmuseum Rieck-Haus

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KZ-Gedenkstätte Neuengamme


KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Jean-Dolidier-Weg 75
21039 Hamburg
Telefon: 0 40 | 4 28 13 15 00
Telefax: 0 40 | 4 28 13 15 01
E-Mail: info@kz-gedenkstaette-neuengamme.de
Internet: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de
Ausstellungen:
Montag bis Freitag, 9.30 bis 16.00 Uhr
Samstag, Sonntag, an Feiertagen:
April bis September, 12.00 bis 19.00 Uhr

Offenes Archiv:
Öffnungszeiten wie Ausstellungen
Telefon: 0 40 | 4 28 13 15 51
Archiv:
Werktags, nach Vereinbarung:
Telefon: 0 40 | 4 28 13 15 12
Bibliothek:
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 15.00 Uhr,
Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung:
Telefon: 0 40 | 4 28 13 15 13
Der Eintritt ist frei.
Das Gelände ist auch außerhalb
der Öffnungszeiten zugänglich.

Karte

Am nördlichen Teil des ehemaligen Neuengammer Heerweges liegt die Gedenkstätte KZ Neuengamme mit Mahnmal, Haus des Gedenkens, Klinkerwerk und den ehemaligen Walterwerken.
Ein ausgeschilderter Rundweg führt über die große Außenanlage.

Mahnmal
KZ Neuengamme

Haus des Gedenkens, 1981 gebaut als Dokumentenhaus der Gedenkstättenanlage

Ausstellung
In den ehemaligen Walterwerken befindet sich eine geschichtliche Ausstellung zum Thema "KZ Neuengamme".

Geöffnet: Di.-So. 10-17 Uhr
Tel. (040) 723 74 03


Weitere Infos unter: www.hamburg.de/Neuengamme/

Hier, zwischen Dove-Elbe und altem Heerweg, bestand von 1938-1945 das KZ Neuengamme. Mit 106.000 Häftlingen war Neuengamme im Vergleich zu Auschwitz oder Dachau ein kleines Lager. Etwa 55.000 Häftlinge kamen im Lager um.
Nach einem Vertrag zwischen Hamburg und der SS sollten die Häftlinge Klinker für die großen Bauprojekte der NS-Führung herstellen. Von 1940 bis 1942 wurde die Dove-Elbe verbreitert und ein Stichkanal zum damaligen Klinkerwerk des KZ Neuengamme angelegt. Im Auftrag der Hansestadt Hamburg ließ die SS diese schweren Arbeiten durch die KZ-Häftlinge des Lagers ausführen.
Ab 1942 wurden die Häftlinge auch in Rüstungsbetrieben hier und in den über 70 Neuengammer Außenlagern eingesetzt.

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Skulpturenland Reitbrook


Kunsthof Reitbrook,
Vorderdeich 15-17,

www.kunsthof-reitbrook.de

Geöffnet: täglich 8.00-20.00, Eintritt frei


Gleich neben der Reitbrooker Windmühle befindet sich das Skulpturenland Reitbrook.
Hier ist eine der größten Freiland-Ausstellungsflächen für Skulpturen in Deutschland. Aus allen Teilen Europas und aus Afrika werden etwa 100 Exponate gezeigt. Die Ausstellung wurde am 21. August 2005 eröffnet und läuft erst einmal 1 Jahr.

Allermöhe Ost

Der Galerist und künstlerische Leiter des Projektes, Bernd Mensch, hat eine feste Wegführung bewusst nicht vorgesehen. Das in viele Richtungen umgesetzte Thema Kunst und Natur ist Teil der Landschaft - etwa ein "Requiem aus weißem Marmor" vor einer Buschgruppe, ein „Schaukel-Schnark“ im Windschatten einer Baumgruppe und ein "Windturm" auf dem freien Marschfeld.

Hier klicken:
Eindrücke vom Skulpturenland Reitbrook

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Deutsches Maler- und Lackierer-Museum


Billwerder Billdeich 72
22113 Hamburg

Tel. (040) 733 87 06 / 34 38 87

Geöffnet:
April-Oktober Mi., Sa.+So.10-13 Uhr,
im Winterhalbjahr nur Sa +So 10-13 Uhr

Führungen für Gruppen ggf. möglich.


Bergedorfer Stadtfest
Das sog. Billwerder Glockenhaus ist ein um 1780 erbautes städtisches Landhaus. 1975-80 wurde es vom Denkmalschutzamt umfassend renoviert.
Seit 1984 befindet sich hier im ehemaligen Billwerder Glockenhaus das einzige Deutsche Maler- und Lackierer-Museum. Gezeigt werden u.a. Zunft- und Innungsunterlagen der Maler, historische Maltechniken und eine alte Malerwerkstatt.
Auf der gegenüberliegenden Seite stehen zwei 1979 bzw. 1989 hierher versetzte Alt-Vierländer Scheunen, sie dienen den Denkmalschutzamt als Lagerräume.

 

Barock- und Kräutergarten beim Glockenhaus


Billwerder Billdeich 72
22113 Hamburg

Außenanlage

Nach Vorbildern aus dem 17. + 18. Jh. wurde neben dem Glockenhaus 1986 ein Barockgarten angelegt, u. a. nach einem Gartenplan von 1897 eines Hamburger Bürgerhauses am Jungfernstieg. 1992 wurde die Anlage um einen Kräutergarten ergänzt. In den von kleinen Buchsbaumhecken eingerahmten Barockgarten-Beeten stehen im Landgebiet gezogene Saison-Beetpflanzen, und im Kräutergarten sind die unterschiedlichen Sorten durch Schilder kenntlich gemacht. Beide Anlagen werden von bezirklichen Gärtnern unterhalten und von Besuchern gerne aufgesucht.

Bergedorfer Stadtfest
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